18.6.19

»Wir brauchen den Druck aus der Gesellschaft«

Enrique Santiago Anfang Juni in Berlin. Foto: C. Negrete
Regierung in Spanien: Verhandlungen zwischen PSOE und Linksbündnis von entscheidender Bedeutung. Ein Gespräch mit Enrique Santiago Romero, Generalsekretär der Partido Comunista de España (PCE) und Abgeordneter im spanischen Parlament für das Linksbündnis, für die junge Welt.

16.6.19

Ende des Wandels

In Spanien haben am Wochenende die Lokalparlamente von 8.100 Städten die Bürgermeister ihrer Gemeinden gewählt. Das Ergebnis ist – wie nach den Resultaten der Kommunalwahlen vom 26. Mai zu erwarten war – eine schwere Niederlage für die Linke. Hatten fortschrittliche Bündnisse vor vier Jahren die Regierung in den größten Städten des Landes erobern können – unter anderem in Madrid, Barcelona, Valencia, Cádiz, Zaragoza, Santiago de Compostela und A  Coruña – bleiben jetzt nur noch drei Städte in den Händen linker Bewegungen. Mehr bei der junge Welt. 

15.6.19

Gobierno de Merkel: ¿a punto del colapso?

El programa de debate Cuadriga, del canal alemán público para el exterior Deutsche Welle, me invitó a debatir sobre este tema: "El gobierno en Berlín se tambalea, y bastante fuerte. El origen de la crisis fue la renuncia de la líder de los socialdemócratas, Andrea Nahles, que a su vez se debió a la debacle del SPD en las elecciones europeas. La pregunta ahora es si la coalición de gobierno en Alemania entre el SPD y la CDU de Merkel está a punto del colapso, o si sobrevivirá." A continuación el vídeo del debate.



Wahlen, Interviews und ein kotzende Känguru

Einige Tage lag diesem Blog in Stillstand, weil ich zu viel um die Ohren hatte. Hier sind die letzten Themen, dass ich vor allem für die junge Welt geschrieben habe:

- Nach der Wahl in Spanien gab es viele Analysen. Ein Ort wurde aber hier in Deutschland totgeschwiegen: Zamora, die Stadt wo die Vereinigte Linke die absolute Mehrheit erreicht hat. Ob anekdotisch oder nicht, hinter den Sieg birgt sich eine fundamentale Frage. Hier geht's zum Text.

- Fürs nD sprach ich mit den Regisseur und Journalist Silvio Duwe über seine Dokumentation »Bio, braun und barfuß«, dass rechtsextreme Siedler in Brandenburg zeigt. 



»Rote Pepos im Ferienlager« (mit Feuer und Stockbrot), Zeichnung von Alejandro Hager

- Mit meinem 6-Jährige Sohn Alejandro zusammen haben wir die Rote Peperonis, eine sozialistische Kinderorganisation über ihre Ferienlager am Kindertag interviewt. Sie erzählten vom Spiel "Das kotzende Känguru"

- In Berlin haben Aktivisten eine Brache besetzt, die Linke-Bürgermeister bebauen will. Wir hatten ein E-Mail-Gespräch.

- Der Verein Roter Stern in Berlin organisierte eine Brigade nach Kuba und ich sprach mit denen darüber, was sie dort vor haben. 

- Einem Prozess gegen Deliveroo konnte das Aus für die Branche in Spanien bedeuten. Warum Radkuriere im Aufstand sind und warum der Streit gar nicht so einfach zu lösen ist erzähle ich hier. 

La corrupción saca a la extrema derecha del Gobierno austriaco

He estado unos días ausente de este blog, pero he seguido escribiendo algunos textos, como la crónica de la caída del gobierno austríaco a raíz de un video en el que se mostraba al presidente del partido de extrema derecha FPÖ y vicepresidente austríaco en apuros en Ibiza. La nota se publicó en El Salto y puede leerse en este enlace. 

27.5.19

Kuba kann Luxus

Preise höher als der Mindestlohn: T-Shirts für 30 US-Dollar
in einer Boutique im Zentrum von Havanna. FOTO: C. Negrete
Wolkenkratzer, Hotelanlagen und Golfcamps: Havanna öffnet sich weiter dem Tourismus, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Ein paar Eindrücke bei der junge Welt.

30.4.19

Wahlen in Spanien: Sozialdemokratie feiert Auferstehung.

Keine Mehrheit für Rechtsparteien. Sozialdemokratie feiert Auferstehung. Linksbündnis geschwächt. Für die junge Welt habe ich in diesen Tagen vor den Wahlen eine Doppelseite über die jetzige Situation geschrieben, insbesondere der spanische Linke. Sowie eine Interview mit den Soziologen César Rendueles zu seinem Studie bei der Rosa Luxemburg Stiftung zur Linke in Spanien. Ein Bericht nach der Wahlen hatte ich auch, hier geht´s lang.

16.4.19

»Sozialbehörden werden zur Grenzpolizei«

Arbeiten ja – Rechte nein? Berlin wegen verweigerter Leistungen für EU-Migranten in der Kritik. Ein Gespräch mit der Soziologin Lisa Rieden für die junge Welt.

9.4.19

Umerziehung und Auslöschung

SS-Chef Heinrich Himmler (3. v. l.) trifft Diktator Francisco Franco (3. v. r.) im Palacio de El Pardo de Madrid (20.10.1940)
In Spanien habe es in der Anfangszeit der Diktatur von Francisco Franco von 1936 bis 1947 schätzungsweise bis zu 190 Konzentrationslager gegeben. In ihnen seien fast eine halbe Million republikanische Kämpfer des Spanischen Bürgerkriegs, Flüchtlinge und Oppositionelle eingesperrt gewesen. Seit Mitte März müssen die Geschichtsbücher zu diesem Thema neu geschrieben werden. Der spanische Journalist Carlos Hernández de Miguel hat seine Recherche als Buch mit dem Titel »Los campos de concentración de Franco« (Francos KZ) veröffentlicht. Demnach zählte der Autor bis zu 296 Konzentrationslager im ganzen Land. Weiterlesen bei junge Welt.

5.4.19

Regierung ließ Gegner ausspitzeln

Wenige Wochen vor den Parlamentswahlen wird Spaniens rechtskonservative Volkspartei (PP) von einem neuen Skandal erschüttert. Offenbar auf Weisungen von ganz oben sind in ihrer Regierungszeit Oppositionspolitiker ausspioniert worden. Zudem wurden »Beweismittel« fabriziert, um insbesondere der Linkspartei Podemos zu schaden. Weiter lesen bei junge Welt.

31.3.19

Barcelona stellt sich quer

Spaniens Ultrarechte von Vox hielten eine unheimliche Veranstaltung in Barcelona. Antifaschisten protestierten dagegen. Ich fasste für die junge Welt zusammen, was in der spanische Presse dazu zu lesen gab.

Presentation of the book "Franco lives on"

Lluc Salellas at the Babylon cinema in Berlin. Foto: Phil Butland

The catalan journalist Lluc Salellas came this weekend to Berlin to present his research "Franco lives on". He asked himself: Where did the Franco ministers worked after the arrival of the democracy? He says he was surprised himself to find out, they were all around at the top of the biggest spanish companies. Their children and grandchildren also, that´s why Franco still lives on. I highly recommend this book, that unfortunately is only in catalan and english available and not in spanish. 

»Wir sollten lieber über die Abschottungspolitik sprechen«


"Pro Kopf wird in Deutschland für diese Menschen in den Lagern weniger Geld ausgegeben, als der deutsche Hundehalter für seinen Hund bezahlt."

Der Journalist David Goeßmann hat eine Medienkritik geschrieben: "Die Erfindung der bedrohten Republik". Über die »Flüchtlingskrise«, das Versagen der Medien und wie die Linke damit umging. Ich könnte ihn für die Wochenendeausgabe der junge Welt interviewen.

29.3.19

Gegen ungleiche Bezahlung

Wie so oft, interessiert in den deutschen Medien kaum, dass nun spanische Firmen ab 50 Mitarbeitern ihre Gehälter offenlegen müssen und bestraft werden, wenn Frauen für gleiche Arbeit weniger bekommen. Die junge Welt interessierte sich doch dafür.

25.3.19

“Solamente sobre la nochevieja de Colonia se publicaron 30.000 artículos”

David Goeßmann. Foto: C. Negrete
El libro La república en peligro, de David Goeßmann, analiza la cobertura mediática en Alemania de la crisis de los refugiados hasta hoy y concluye que ésta misma es en parte responsable del giro a la derecha. Le entrevisté para El Salto.

Bedrohung für ganze Gesellschaft

OSZE-Studie über machistische Gewalt in acht südosteuropäischen Ländern. Die am 6. März veröffentlichte Studie »Wellbeing and Safety of Women« (Wohlergehen und Sicherheit von Frauen) fand in der deutschen Presse bisher kaum Beachtung. Ich fasste es für die junge Welt zusammen.